Sonntag, 8. Juni 2014

TERRA SF 040 - Jay Grams : Und die Sterne verblassten


Jay Grams : Und die Sterne verblassten
TERRA SF 040, 28.11.1958
gekürzter (?) Nachdruck des gleichnamigen Leihbuchs von 1958
Titelbild : Johnny Bruck


Immer wieder schauen die Beobachtungsposten durch das Teleskop auf den unbekannten grauen Fleck im All. Sie sind allein auf einem unbewohnten Planeten mit Sniffie, dem Roboter. Schließlich melden sie diese Entdeckung zur Bodenstation, wo diese mit einigen anderen Mitteilungen der Außenstationen zusammentrifft, die fast alle den gleichen Inhalt haben. Es wird seit kurzer Zeit ein grauer Fleck beobachtet, der sich zusehends ausdehnt.

Nach einigem Ueberlegen starten einige modern ausgerüstete Raumschiffe unter Führung des erprobten Raumfahrers Clayd Rivat. Nach einer Reise von zwei Jahren haben sich die Schiffe dem grauen Fleck genähert und müssen feststellen, daß es innerhalb der grauen Masse keinen Stern oder sonst einen Punkt gibt. Das All ist an diesem Punkt einfach grau und leer.

Endlich erreichen Sie das geheimnisvolle Gebiet, und bevor Clayd Rivat noch eine Warnung an alle Schiffe geben kann, verschwindet der erste Flugkörper unter hellem Aufglühen im grauen Nichts. Sofort drehen die übrigen Schiffe ab und beraten über die weiteren Schritte.

Alle Besatzungsmitglieder haben beobachtet, wie die graue Masse sich zusehends ausbreitet und jeden Stern unter hellem Aufglühen verschlingt. Plötzlich taucht vor ihnen ein fremdes, unbekanntes Raumschiff auf und fordert die Menschen zur sofortigen Rückkehr aus der Gefahrenzone auf. Die Sache wird immer undurchsichtiger. Es wurde kein Flugkörper vorher gesichtet. Er entstand plötzlich dicht vor den Augen der Forscher. Sie haben keine Funkverbindung und hören deutlich in ihrer Muttersprache die Worte der Fremdlinge. Ebenfalls werden sie von den Fremdlingen verstanden, denn ein einfach innerhalb des geschlossenen Schiffes gesprochenes Wort wird verstanden und beantwortet. Sie erfahren, daß sich das gesamte All in ein Nichts verwandelt und jeder feste Körper von der MURA Kettenreaktion vernichtet wird. Es wird beschlossen, gemeinsam die nächsten Schritte zu unternehmen und entweder den Brand zu stoppen oder alle Planeten, auch die Erde, in fremde Weltenräume zu evakuieren. Die Handlung dieses Romans ist einmalig und mit höchster Spannung geladen. Erleben auch Sie dieses große Weltraumabenteuer.
Klappentext des Sirius-Leihbuchs

Nicht schlecht geschrieben, aber von der Physik her echt fragwürdig. Nicht so schlimm wie einige andere Romane bekannterer Autoren, die ich in der Zwischenzeit gelesen habe, aber doch schon hart an der Grenze. Auch die Komik der 50er, die sich etwa in dem "nicht-asimovschem" Roboter manifestiert, wirkt heutzutage doch eher lächerlich. Das Ganze wird aber durch den Stil des Autors aufgefangen, so daß man den Roman auch heute mit Einschränkungen empfehlen kann.

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