Montag, 5. August 2013

TERRA SF 039 - R.J. Richard : Raumstadt "Weisse Sonne"


R.J. Richard : Raumstadt "Weisse Sonne"
TERRA SF 039, 21.11.1958
Originalausgabe
Titelbild : Johnny Bruck


Fast Lichtjahre von der Erde entfernt, hat sich die Menschheit in einem fremden System einen Stützpunkt errichtet. Doch nur vier der zehn Welten, die jene "Weiße Sonne" umkreisen, sind von den Raumpatrouillen erforscht worden. Und so ist es eines Tages auch nicht verwunderlich, daß im Stützpunkt "Weiße Sonne" Besucher aus dem Weltraum auftauchen. Und doch bringt dieser zuerst heimliche Besuch der unbekannten Rasse eine Sensation und viel Unruhe. Denn die Fremden sind Menschen - Menschen, die durch Metamorphose entstanden sind und nur hundert Tage zu leben haben. Ihre Gestalt ist so furchtbar und unbegreiflich, daß ihr Anblick Entsetzen und Schrecken verbreitet.Welche Absicht haben die Fremden, die sich unter die Menschheit mischen? Welche Ziele verfolgen sie mit ihrer harmlos scheinenden Invasion? Kommen sie in friedlicher Absicht, wie sie behaupten? Warum dann aber die Heimlichkeit und die bald auftretenden Widersprüche?
Klappentext

Sehr eigenwillig, dieser Roman. Einerseits typisch 50er, spießig und, nach heutigen Maßstäben, langweilig. Andererseits durch den Perspektivenwechsel des Erzählers nicht uninteressant und vom Plot her gänzlich anders als die meisten anderen, doch sehr dem Vorkriegszeitgeist verhafteten TERRA-Romanhefte. Zwar werden, wie in dieser Zeit nicht anders möglich, die Terraner wieder einmal als das Nonplusultra dargestellt, doch R.J. Richard (aka Hans K. Kaiser, * 1911) schildert Außerirdische mit einer eigenständigen und gänzlich anderen Kultur. Noch nicht wirklich gut, das bleibt späteren Romanen vorbehalten, aber es ist ein Anfang. Von daher fand ich den Roman interessant zu lesen.

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