Donnerstag, 15. August 2013

Perry Rhodan 2707 – Wim Vandemaan : Messingträumer



Wim Vandemaan : Messingträumer
Perry Rhodan 2707
Titelbild : Arndt Drechsler
Pabel-Moewig 2013


Perry Rhodan und die KRUSENSTERN besorgen sich im Taranis-System ein Zentralplasma für ihren Posbi-Oldtimer. Gleichzeitig mit ihnen trifft Dhayqe, ein Tesqire, mit seinem Schiff HELLHÖRIG IST DAS OHR DER GERECHTIGKEIT ein. Er bezeichnet sich als Fürsprecher des Atopischen Tribunals. Im Verlaufe des Romans werden seine durch biotechnologische Manipulationen unterstützten Propagandaaktivitäten deutlich. Eine Onryonen-Flotte erscheint und PR und die KRUSENSTERN können durch die Hilfe von Announ da Zoltral, einer entfernten Verwandten von PR, gerade noch fliehen.
Details

Der Roman ist gut, keine Frage. Doch deutlich weniger dynamisch als die Trilogie vor ihm. Es ist, als hielte man kurz den Atem an. Dabei hat er einige faszinierende Facetten.

Die Propagandalügen des Tesquire werden durch den USO-Agenten Freeman Zennor als genau das dargestellt. Zennor ist sozusagen das Kleinhirn der Vernunft, das den geistig manipulierten Menschen den Spiegel vorhält. Vandemaan zieht dabei deutliche Parallelen zur Realität, in der ja aktuell eine Mehrheit jede politische Propaganda zu schlucken scheint, solange sie nur geistig bequem ist. Sehr gelungen.

Als nächstes wird die KRUSENSTERN näher beleuchtet und offenbart sich als witzige Wunderkiste. Dies wird aber hier nur angedeutet, in 2711 kommt es dann zum eigentlichen Ausbau. Auch wird hier der Grundstock für eine der faszinierendsten Szenen der gesamten Serie gelegt : PR schreibt einen Brief an seine Enkelin und bittet um ein Treffen. Insgesamt gesehen also zwar ein "Zwischenstück", aber faszinierend zu lesen und Lust auf mehr erzeugend.


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