Mittwoch, 14. August 2013

Perry Rhodan 2704-2706 - Michael Marcus Thurner : Das Ende der JULES VERNE



Michael Marcus Thurner : Das Ende der JULES VERNE
Perry Rhodan 2704 : Die Rückkehr der JULES VERNE
Perry Rhodan 2705 : Die Sippe der Würdelosen
Perry Rhodan 2706 : Sternengrab
Titelbilder : Arndt Drechsler
Pabel-Moewig 2013


Die JULES VERNE unter Reginald Bull versucht, sich den Onryonen entgegenzustellen. Durch Infiltration durch den Marshall Caileec Maltynouc wird sie zerstört und fällt zusammen mit Reginald Bull in das Black Hole im Zentrum der Milchstraße.
Details

Soso, die JULES VERNE soll zerstört sein. Und Reginald Bull tot. Liebe Expokraten, liebe Autoren, das glaubt euch doch kein Fan. Und auch kein Nicht-Fan. Ganz davon abgesehen, daß ich die Fortsetzung sauber im Pilotfilm der Serie "Andromeda" gesehen habe. Also ehrlich, das war ein vollständiger Plot-Klau inklusive voraussehbarer zukünftiger Auflösung. (In Band 3000 ?) Hat mir ausnehmend gut gefallen, ich fand es genial im PR-Kontext realisiert.

Es gab diverse Logikfehler, die durch die Technik des Heftromans bedingt waren. MMT hat hier einen sehr schönen Werkstattbericht auf seinem Blog veröffentlicht. Sehr lesenswert, insbesondere für die Fans, die solche Logiklöcher mit Begeisterung suchen. Derartige Bugs passieren jedem Autor, seit Beginn der Serie. Und vielen Fans macht es einfach Spaß, selbige zu finden.

Ich selber lese souverän darüber hinweg, seit dem Planeten Horror im Twin-System kann mich nichts mehr erschüttern. Und ich habe einen auf drei Hefte aufgeteilten excellenten Roman über Reginald Bull gelesen. Schon früher fiel mir auf, daß die heutigen Autoren mit Bully viel mehr anfangen können als die ersten Autoren, auch hier wird Bull deutlich mehrdimensionaler dargestellt, als ich es aus der PR-Klassik gewohnt bin. Dies alleine macht die drei Heftromane schon zu herausragenden Geschichten.

Aber auch die Kreativität bei den sonstigen Nebenfiguren ist bemerkenswert. Das fängt bei den handlungsrelevanten wie Ghiyas Khosrau und geht bis zu den rein für die Stimmung notwendigen Neben-Nebenfiguren etwa nach der Auslobung eines Zellaktivators durch die Onryonen.

Insgesamt waren dies drei ziemlich überdurchschnittliche Romane. Aber MMT ist mir ja auch schon mit seinen Einzelromanen bei Heyne sehr positiv aufgefallen. Auch diesen Dreierband habe ich mit Genuß gelesen. Das war aber sicher eine Ausnahme, die nächsten Romane dürften sich wieder qualitativ auf tieferem Niveau bewegen – dachte ich jedenfalls.

Werkstattbericht M.M. Thurner

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