Freitag, 12. Dezember 2014

TERRA SF 118 - K. H. Scheer : Stern A funkt um Hilfe


Karl Herbert Scheer : Stern A funkt um Hilfe
Terra SF 118, 20.05.1960
Nachdruck
Originalausgabe 1946/1953
Titelbild : Johnny Bruck


Ein hochinteressanter Kampf beginnt, als die Erdenbewohner den Stern A gezwungenermaßen anfliegen. Eine Generation von Robotermenschen hat hier eine neue Welteinteilung geplant, während auf der alten geplagten Erdenkugel sich ein Todeskampf zwischen Gelb und Weiß vorbereitet. Roboter einer Weltraummacht bringen der Erde im letzten Augenblick die Rettung vor der Selbstvernichtung! Wie unsere Wissenschaftler mit den Robotern von Stern A die Welt zu retten vermögen, bringt diese Reihenbuchausgabe in unübertrefflicher Spannung. Ein utopischer Roman mit seltener Spannung!

Inmitten des großen Weltenraumes werden zwei Wissenschaftler entführt und landen auf dem Stern A. Hier erleben sie die größte Überraschung: Eine Großmacht von technisch vollkommenen Robotern hält sie gefangen!

Während nun auf dem völlig unbekannten Stern ein atemberaubendes Geschehen abläuft, steht die arme alte Weltkugel durch einen ausgebrochenen Konflikt zwischen Gelb und Weiß in Flammen.

Nur die rechtzeitige Rettung der beiden entführten Wissenschaftler könnte die Katastrophe auf der Erde abwenden. Und die Rettung kommt! Von höchster Verantwortung getragener Menschengeist zwingt die Maschinenmenschen an der Weltrettung teilzunehmen.

Ein Roman aus dem Jahre 2200, der mit schonungsloser Offenheit dem Leser den Weg zeigt, den wir gehen, wenn Forschung und Wissenschaft, Politiker und Wissenschaftler nicht vom höchsten Verantwortungsbewußtsein gelenkt werden!
Klappentext der REIHENBUCH-Ausgabe

Scheers erster Roman, geschrieben 1946, Erstveröffentlichung 1953 im GRÜNEN BLATT. Die zweite Veröffentlichung eines Scheer-Romans, der allerdings das Handwerkszeug eines Autors noch deutlich vermissen lässt. Schelwokat schreibt in seiner Einführung auf der LKS auch deutlich, daß dieser Roman innerhalb der TERRA-Reihe für die mehr historisch-sekundärliterarisch interessierten Leser gedacht ist :


Thomas Harbach hat sich in seinem Kommentar in der TCE-Ausgabe zu Karl-Herbert Scheer ausführlich mit diesem Roman befasst, dem interessiertem Leser kann ich dieses sekundärliterarische Werk nur empfehlen. Ich will hier nicht alles wiederholen, um so mehr als ich ihm vollkommen zustimmen kann. Einen Punkt möchte ich dort aber einmal aufgreifen, und zwar die negative Darstellung von Asiaten und Chinesen in Scheers Frühwerk. Im Gegensatz zu Thomas Harbach sehe ich hier keinen Rassismus, sondern genau und nur die Ablehnung eines politischen Systems, dem man im Westen zu dieser Zeit mehr als kritisch gegenüberstand. China und der asiatische Raum haben bei KHS immer die Funktion eines politischen Gegengewichts zu den Demokratien des Westens innegehabt, sie werden als Diktatur beschrieben, die die Menschen zwar unterdrückt, aber nie wirklich unmenschlich ist. In seinen späteren Romanen (siehe etwa die Entwicklung der ZBV-Reihe) ist eine Zusammenarbeit mit diesem Regime durchaus möglich, wenngleich das Anderssein immer wieder betont wird.

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