Freitag, 31. Oktober 2014

Robert E. Howard : Die unter den Gräbern hausen



Robert E. Howard : Die unter den Gräbern hausen
FESTA 2635, 22.08.2014
Originalausgabe
Hardcover mit Lesebändchen, 416 Seiten, 28,- €
Aus dem Amerikanischen von Manfred Sanders
ISBN 978-3-86552-238-2
Leseprobe


Inhalt
Die unter den Gräbern hausen
Der Nasenlose
Der Dunkle Mann
Der Geist von Tom Molyneaux
Das Haus von Arabu
Der Dämon des Ringes
Würmer der Erde

Solomon Kane
Blutige Schatten
Die Burg des Teufels (unvollendetes Fragment)
Die Kinder Assurs (unvollendetes Fragment)
Der Falke von Basti (unvollendetes Fragment)
Die Schwarzen Reiter des Todes (unvollendetes Fragment)
Der Schädelmond

Sekundärmaterial
Don Herron: Der finstere Barbar

Robert E. Howard (1906–1936) gilt mit seinen Geschichten um Helden wie Conan von Cimmerien, Red Sonja, Bran Mak Morn, Solomon Kane und Kull von Atlantis als der Begründer der modernen »Schwert und Magie«-Fantasy. Er war ein Schriftsteller von gewaltiger visionärer und literarischer Kraft, der leider sehr jung starb. Bis heute finden seine fantastisch-historischen Erzählungen eine enorme Fangemeinde.

Festa veröffentlicht erstmals auf Deutsch seine unheimlichen Geschichten (5 Bände), darunter einige die zu H. P. Lovecrafts »Cthulhu-Mythos« gezählt werden können.

Das Bonusmaterial bilden Briefe zwischen H. P. Lovecraft und Robert E. Howard sowie Essays zu Leben und Werk des Texaners.
Verlagsangabe

Über die Howard-Ausgaben des Festa-Verlags habe ich vor zwei Jahren schon einmal etwas geschrieben. Auch der aktuelle Band enttäuscht nicht : Ein vernünftiges Hardcover mit Leseband, gut übersetzte und ausgewählte Geschichten, alle neu übersetzt, viele zum ersten Mal auf Deutsch. Aufgefallen ist mir die Sorgfalt der Edition, es werden eher Story-Fragmente veröffentlicht als die von de Camp und Carter zuende geschriebenen Geschichten.

Sehr schön finde ich persönlich auch den Solomon-Kane-Teil, den ich zwar bereits aus den alten TERRA FANTASY-Taschenbüchern kenne, der hier aber sukzessive neu übersetzt in den verschiedenen Teilen der Ausgabe besser zur Wirkung kommt. Den Abschluß bildet ein Essay von Don Herron von 1984, das sage und schreibe inklusive der ausführlichen Anmerkungen knapp 60 Seiten lang ist. Eine sehr empfehlenswerte Reihe, das einzige, das mir etwas gefehlt hat, ist eine Bibliographie der deutschen Ausgaben dieser Stories. Ich hoffe jedenfalls, daß diese Ausgabe doch noch nach dem 5. Band weitergeführt wird, kaufen werde ich mir auf jeden Fall auch den nächsten Band.

Kommentare: