Sonntag, 26. Oktober 2014

Robert Asprin : Die Chaos Kompanie


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Robert Asprin : Die Chaos-Kompanie (Phule's Company)
Bastei-Lübbe 23114, 09/1991 (2. Auflage)
Aus dem Amerikanischem von C. T. Bauer
Deutsche Erstausgabe 300 Seiten
Sie sind die verrücktesten Soldaten des Universums, und sie bekommen den Commander, den sie verdient haben: Willard Narrisch, seines Zeichens Multimillionär und Abenteurer, wurde auf den abgelegenen Planeten Haskin versetzt, weil seine Querschläger so manchen Auftrag vermasselt haben. Zusammen mit seinem selbtsamen Butler soll er die mißliebige Kompanie auf Vordermann bringen - und sich aus allen Angelegenheiten der Space Lagion heraushalten. Doch leider haben sich ein paar Aliens gerade seinen Planeten als Ziel ihrer Invasion ausgesucht - und die Chaos-Kompanie wird zur letzten Hoffnung der Menschheit.
Klappentext

Robert Asprin : Das Chaos-Kasino (Phule's Paradise)
Bastei-Lübbe 23132, 11/1992
Aus dem Amerikanischem von Ralph Tegtmeier
Deutsche Erstausgabe 317 Seiten
Die verrückteste Kompanie des Universums vor einer schlichtweg aberwitzigen Mission: Ausgerechnet diese Armee der Verlierer soll die heißeste Lasterhöhle des Alls bewachen - das Casino von Loreley. Doch wer sagt, daß Verlierer nicht auch mal gewinnen können? Die Abzocker stehen jedenfalls vor Lachen kopf, als Captain Narrisch und seine seltsame Truppe auftauchen. Bald aber vergeht den Mobstern der Spaß, denn dei Chaos- Kompanie mischt alles gründlich auf. Und wo die Chaoten hinlangen, heißt es endgültig: Nichts geht mehr - rien ne va plus.
Klappentext

Robert Asprin & Peter J. Heck : Viel Rummel um Nichts (A Phule and his Money)
Bastei-Lübbe 23238, 07/2001
Aus dem Amerikanischem von Ruggero Leo
Deutsche Erstausgabe 440 Seiten
Hauptmann Willard Narrisch hat seine Legionöre in Top-Form gebracht. Diesmal soll seine Kompanie einem unterentwickelten Planeten helfen. Doch wie immer wählt er unkonventionelle methoden, um sein Ziel zu erreichen. Seinen Vorgesetzten sträuben sich die Haare, als er den Planeten zum größten intergalaktischen Rummelplatz aller Zeiten machen will...
Klappentext

Ich brauchte einmal was Leichtes, was Nettes zum Lesen zwischendurch. Und kam wieder einmal auf die Asprin-Geschichten um Willard Narrisch und seine Chaos-Truppe. Da hatte ich 2011 schon einmal etwas zu geschrieben : Link. Hat auch dieses Mal wieder Spaß gemacht, die Bücher zu lesen. Es gibt noch weitere aus der Serie, allerdings noch nicht ins Deutsche übersetzt. Ich glaube, die besorge ich mir bei Gelegenheit.

Im SF-Netzwerk wurde ich letztens gefragt, ob diese Bücher eher Brachialhumor oder eher geistreich seien. Ich habe sie als "witzige, machmal auch nicht unintelligente MilSF" beschrieben. Aber die Frage hat mich doch länger beschäftigt. Ich glaube, die Bücher sind tatsächlich so ein Mittelding, weder hochgestochener Literaten-Humor noch platter Lederhosen-Witz. Asprin stellt seine Protagonisten schon als Exzentriker heraus, die sich ihre Lebenseinstellung finanziell leisten können und deshalb nicht unbedingt vor jedem proleten kuschen müssen. Die Geisteshaltung, die Willard Narrisch und sein Butler zelebrieren, stellt die Absurdität der Alltäglichen Welt nur um so deutlicher dar. Das ist schon nicht ganz trivial. Andererseits, wenn im Zukunfts-Playboy die "Granaten der Kompanie, die es in jeder Größe gibt" abgelichtet werden, ist das doch schon etwas, ein ganz kleines Bißchen weniger geistreich. Und zwischen diesen Polen schwankt es immer hin und her. Von daher denke ich, daß die Geschichten auch für Freunde etwas niveauvolleren Humors etwas sind.

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