Donnerstag, 6. März 2014

Perry Rhodan 2733 - Michael Nagula : Echo der Apokalypse


Michael Nagula : Echo der Apokalypse
Perry Rhodan 2733, 03.01.2014
Originalausgabe
Titelbild : Swen Papenbrock


Getarnt als Onryonen kommen Perry und Bostich in Larhatoon an und machen sich auf den Weg nach Volterhagen.
Details

So, nach einer kleinen Grippe und ein bißchen Arbeit geht's weiter, wieder mit einem Gastautor. Diesmal Michael Nagula. Den habe ich als Autor nicht in positiver Erinnerung, die Romane, die ich bisher vom ihm las, gefielen mir nicht. Dagegen halte ich ihn für einen begnadeten Sekundärliteratur-Autor, jedes Sachbuch, auf dem Nagula steht, kaufe ich unbesehen. So war ich ziemlich gespannt auf seinen PR-Roman, denn seine aktive PR-Zeit habe ich nicht miterlebt.

Nachdem ich den Roman zuende gelesen habe, sah ich zuerst in der Perrypedia nach. Soso, Jahrgang '59. Mein Alter. Offenbar auch Fanboy des Aphilie-Zyklus. Ebenso wie Uwe Anton. Diese Begeisterung merkt man der Geschichte an, Nagula erzählt mit Hingabe eine Lückenfüller-Story und füllt die aktuelle Laren-Galaxie mit Substanz. Es ist schwer, sich dem Sense of Wonder, den er ebenso wie Anton beschwört, zu entziehen, speziell wenn man wie ich die Aphilie-Geschichten und die Odyssee der SOL in positivster Erinnerung hat. Dabei gelingt es ihm, eine neue Geschichte zu erzählen, die einerseits mit Reminiszenzen bis zum Rand gefüllt ist, andererseits aber trotzdem innovativ bleibt. Ein solcher Lückenfüller-Band ist auch unbedingt nötig gewesen, um die Leser auf die Larhatoon-Szenerie einzustimmen. Sehr schön und - zumindestens für Perry-Rhodan-Altfans - auch unbedingt lesenswert. Das fängt ja gut an, das neue Perry-Rhodan-Jahr.

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