Mittwoch, 5. Oktober 2016

TERRA EXTRA 134 - Jonathan Burke : Revolte der Menschheit


Jonathan Burke : Revolte der Menschheit (Revolt of the Humans)
Terra Extra 134, 17.03.1967
Neuauflage
Deutsche Erstausgabe UTOPIA Großband 38, 1956
Originalausgabe Panther 1955
Aus dem Englischen von Walter Ernsting
Titelbild : Johnny Bruck


Die Menschen sind Sklaven der Parasiten aus dem Weltraum - doch ein Mann kann die Fesseln zerreißen...
Teaser TERRA EXTRA

"Und so lasse ich diese Aufzeichnungen für diejenigen zurück, die nach mir kommen werden. Die Niederschrift eines Mannes, der die Ankunft der Motils - der Parasiten aus dem Weltall - erlebte, kann eines Tages nützliches Material für die Geschichtsschreibung liefern. Ich hoffe, die Fortsetzung dieser Geschichte schreiben zu können. Vielleicht werden ein oder zwei Generationen vergehen, ehe das geschieht. Ich bin dann vielleicht schon im Kampfe untergegangen. Doch ich habe die Hoffnung, daß wir die Wende noch erleben werden, nach der die Menschheit wieder Herr über ihren eigenen Planeten sein wird. Wir - oder unsere Nachkommen!"

Das waren die letzten Worte von Cliff Glemser, als er seinen Bericht von der Invasion aus dem Weltraum beendete. Inzwischen vergingen mehr 20 als Jahre. Sein Sohn war herangewachsen, und immer noch gehörte die Erde jenen winzigen Parasiten, die den menschlichen Körper als Träger ihres eigenen Lebens benötigen.

Matthew Glemser hatte den eisernen Willen, der Bericht seines Vaters zu Ende zu bringen. Er wollte die Fortsetzung schreiben, wollte die Geschichte vom Sieg der Menschen über die grausame Gefahr aus dem All schildern.

Es ist die Geschichte eines jungen Mannes, der die Mission seines Vaters erfüllt, obwohl dieser selbst es sein wird, der die endgültige Entscheidung herbeiführt. Es ist die Geschichte eines Kampfes, wie ihn die Menschheit noch nie führte - aber schon morgen zu führen gezwungen sein kann.
Klappentext UTOPIA

Die Fortsetzung von Heft 133, Jahrzehnte nach den dortigen Ereignissen. Jonathan Burke wechselt die Protagonisten und erzählt die Geschichte aus der Perspektive von Cliff Glemsers Söhnen. Auch hier wieder eine Standard-Geschichte ohne große Überraschungen, doch gut erzählt, die einzelnen sattsam bekannten Versatzstücke sind intelligent gemischt. Von daher ebenfalls ein Roman, den man ohne große Vorbehalte auch heute noch lesen kann.

Wie ich schon gestern schrieb, war die SF nicht John Burkes Hauptgenre. Und so wundert es auch wenig, wenn man im Forum Vault Of Evil: Brit Horror Pulp Plus! bei einer Online-Recherche nach dem Autor fündig wird. Ambitionierte englische Fans haben sich mit John Burke unterhalten und nicht nur eine Liste von allen seinen Romanen und Stories bekommen, sondern auch diverse Informationen zu Filmen etc., die vorher nicht öffentlich waren. In dem entsprechenden Thread, John Burke - From the man himself, ist auch eines der letzten Photos des Autors enthalten. Lohnt sich, da einmal reinzugucken.

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