Dienstag, 20. Januar 2015

TERRA SF 483 - Kurt Brand : Im Para-Dschungel

Kurt Brand : Im Para-Dschungel
Weltraumreporter 06
Terra SF 483, 07.10.1966
Originalausgabe
Titelbild : Karl Stephan


Gibt es einen Zusammenhang zwischen Musik und "doppelten Menschen"? Der Weltraumreporter recherchiert.
Klappentext der Mohlberg-Ausgabe

Zwischen dem fünften Roman und diesem Band lagen drei Jahre, in denen sich Brand unfreiwillig aus dem Perry Rhodan Team verabschiedet hatte und seine Konkurrenzserie Ren Dhark gestartet hatte. Auch die Figur des Weltraumreporters Yal fand in einer der Nebencharakteren seinen Niederschlag. Das Brand hier eine seiner stärksten Arbeiten in dieser Serie und diesem Abschnitt seiner Schaffensperiode vorgelegt hat, könnte als Beweis verstanden werden, dass dem knorrigen aber doch sensiblen Brand der zwangsweise Ausstieg gut getan hat. Wahrscheinlicher ist eher die Tatsache, dass er sich zwar besonders motiviert, aber auch unter Druck gesetzt fühlte.
Thomas Harbach auf SF-Radio

In der Reihe der TERRA-Hefte sticht dieser Roman deutlich hervor. Aus der Ich-Perspektive erzählt ist "Im Para-Dschungel" viel unmittelbarer und dynamischer als die ihn umgebenden Hefte. Der Leser wird mitgerissen und wesentlich stärker in die Geschichte involviert, als es die (meisten) anderen Autoren der 400er-TERRAs schaffen. Kurt Brand nutzt die stilistischen Mittel, die er beim Schreiben von Krimis (Jerry Cotton, Kommissar X, Captain Morris) verwendet hat und erfindet so einen ganz eigenen SF-Stil. Ich habe die Lektüre - wie auch schon die der vorherigen Yal-Romane - genossen und kann die Geschichten um Yal, den Weltraumreporter, nur empfehlen.

Yal, der Weltraumreporter
Teil 01 : Der Ewige
Teil 02 : Kolumbus der Milchstraßen
Teil 03 : Der Sternbaron
Teil 04 : Falschmeldungen vom Sagittarius
Teil 05 : Sondereinsatz Trifid-Nebel

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