Mittwoch, 1. Januar 2014

Stefan Burban : Die letzte Bastion



Stefan Burban : Die letzte Bastion
Drizil 01
Atlantis 2013
Titelbild : Allan J. Stark
Hardcover, ca. 280 Seiten, 14,90 €
Paperback 13,90 € / eBook 8,99 €


Die Terranisch-Imperiale Liga führt seit Jahren Krieg gegen die Drizil.

Als die Drizil schließlich eine erfolgreiche Invasion des Sol-Systems durchführen und ihnen nach erbittertem Kampf sogar die Erde in die Hände fällt, scheint alle Hoffnung verloren.

Vielerorts bricht der organisierte Widerstand zusammen.

Lediglich einige wenige, isoliert liegende, menschliche Kolonien entgehen dem Zugriff des Feindes. Eine dieser letzten freien Enklaven der Menschheit ist der abgelegene Planet Perseus - die Heimatbasis der 18. Legion ...
Klappentext

Nach den Romanen um den Ruul-Konflikt beginnt Stefan Burban einen neuen Military SF-Zyklus. Mir persönlich hat dieser Auftaktband gut gefallen. Die zum Leser transportierte Stimmung ist, im Gegensatz zum Ruul-Konflikt, eher deprimiert-melancholisch statt optimistisch, von diesem Stimmungsbild her fühlte ich mich sehr an die Falkayn-Saga von Poul Anderson erinnert.

Dabei wurde in der Diskussion zur neuen Reihe auf SF-Fan bemängelt, daß sich die beiden MilSF-Zyklen von Stefan Burban zu sehr ähneln, daß mit den neuen Romanen sozusagen nur "Ruul 2.0" herausgegeben wird. Guido Latz, der Verleger, sagt auch ganz offen, daß beide Romanserien von Stefan Burban das gleiche Subgenre-Segment bei Atlantis bedienen. Ich persönlich sehe hier nicht so die Ähnlichkeiten beider Zyklen, insbesondere die oben angesprochenen Stimmungsbilder empfinde ich als sehr verschieden voneinander. Von daher sehe ich den neuen Romanen mit Spannung entgegen.

Man kommt allerdings nicht umhin, einen Vergleich zwischen diesem neu gestartetem Zyklus und D9E aus dem Wurdack-Verlag zu ziehen. Die Ausgangssituation ist sehr ähnlich, in beiden Fällen hat ein übermächtiger Angreifer das terranische Imperium zerschlagen und die Erde besetzt. Stefan Burban macht daraus eine sehr dynamische Military SF und stellt die 18. Legion als letzte Bastion der Menschheit dar. Dirk van den Boom dagegen beginnt eher behäbig und lässt das Shared Universum von D9E sich langsam entfalten, seine Helden sind mitnichten alleine. Während die Drizil-Geschichte eher konventionell anmutet, setzt D9E stärker aus den Sense of Wonder, der - so man den nächsten Titeln trauen kann - einen wesentlichen Bestandteil der Hondh-Geschichte ausmachen wird. Es ist wohl Geschmackssache, was einem besser gefällt. Wobei zugegebenermaßen beide Auftaktromane von Martin Kays neuem Roman getoppt werden.

Sharon Lee / Steve Miller : Eine Frage der Ehre



Sharon Lee / Steve Miller : Eine Frage der Ehre (Conflict of Honors)
Liaden 01
Heyne SF 53255, 2007
Deutsche Erstausgabe
Originalausgabe 1988
Aus dem Amerikanischem von Ingrid Herrmann-Nytko
Titelbild : Dirk Schulz


In Tausenden von Jahren : Die Menschheit hat zahllose Planeten in der Galaxis besiedelt. Gigantische Handelsschiffe verbinden diese Planeten miteinander - Schiffe, die vom Volk der Liaden gesteuert werden, eine sagenumwobenen Händlergilde, die hinter der Kulissen das Schicksal der Menschheit zu beeinflussen scheint. Doch mit welchem Ziel ?

Dies sind die Abenteuer von Priscilla Mendoza, die einst zur Heilerin ausgebildet wurde und sich nun als Frachtmeisterin auf einem Liaden-Schiff durchschlägt - und eines Tages auf ein Geheimnis stößt, das tief in das dunkle Herz des Liaden-Clans führt.

Nachdem Atlantis die Liaden-Reihe weiterführt, wurde ich auf die vorherigen Bände neugierig. Allerdings hatte ich keine Lust, Mondpreise auf eBay oder booklooker zu zahlen, also wartete ich einfach ab, bis ich die Taschenbücher zu vernünftigen Preisen kaufen konnte. Dies war jetzt soweit, wahrscheinlich auch durch die Nachricht, daß Atlantis Neuausgaben der ersten drei bei Heyne erschienenen Bände herausbringen will, gefördert. Als ich die ersten beiden Bücher dann in der Hand hatte, habe ich sofort mit dem Lesen losgelegt, meine Neugier auf diesen doch sehr hochgelobten Zyklus war doch recht groß.

Ich war sehr erstaunt, wie angenehm actionlos der erste Band der Serie rüberkam. Die Autoren werfen einen unvorbereitet in ein neues SF-Universum, keine Erklärungen, kein Info-Dump, kein gar nichts. Der Leser erfährt, daß es Alien-Rassen gibt, das Liaden-Händler existieren, Details werden aber zunächst keine gegeben. Erst als die Protagonistin, Priscilla Mendoza, auf den Liaden-Meisterhändler Shan yos'Galan trifft, werden in dem Miteinander der beiden nach und nach einige Details der Liaden-Gesellschaft dargestellt. Unzusammenhängend zunächst, doch am Ende ergeben sie ein großes Ganzes.

Die Geschichte selber ist nichts für Action-Freaks. Im Wesentlichen geht es darum, einen unehrlichen (und geistig leicht gestörten) Liaden-Händler zur Raison zu bringen. Die von Shan yos'Galan dazu benutzten Schachzüge sind mehr gesellschaftlicher Natur denn gewalttätig, dies dürfte nicht jedem SF-Fan gefallen. Es werden mehr die Beziehungen der Liaden untereinander und zu den einzelnen Planeten und deren Gesellschaften geschildert, als daß ausgefeilte zukünftige Waffensysteme eine Rolle spielen.

Auf der Phantastik-Couch hat Carsten Kuhr in seiner Rezension diesen Band mit "Dune" von Frank Herbert verglichen [und gesagt, daß die Liaden hier dagegen ziemlich schlecht wegkommen] (Link). Ich kann das nur bestätigen, der Weltenbau und der Zugang dahin hat etwas von "Dune". Hier wie dort sind es weniger gewalttätige Konflikte, die die Hauptrolle spielen, sondern mehr gesellschaftliche Entwicklungen, auf denen das Hauptaugenmerk liegt. Und in beiden Zyklen wird der Leser mit einer Entwicklung konfrontiert, die aus der Sicht des 21. Jahrhunderts nur sehr rudimentär nachvollziehbar ist. In beiden Zyklen findet der belesene SF-Fan Echos einer Vergangenheit, die auf seiner Gegenwart basiert. Es bleibt abzuwarten, wie der zweite Band dieser Reihe sich in dieses Universum einfügt.

Dienstag, 31. Dezember 2013

Sylvester 2013

Jahresende. Zeit für einen Rückblick und einen Ausblick. Wenn alle das machen, will ich auch. :-)

Das wichtigste Ereignis hier im Blog war wohl das Erscheinen von Perry Rhodan 2700 und den folgenden Romanen. Sie waren - im Gegensatz zu den vorherigen beiden Zyklen - für mich motivierend genug, wieder einmal in die Heftromane einzusteigen. Und es blieb ja nicht bei PR, ich begann, meine Heftroman-Sammlungen durchzulesen und hier im Blog zu kommentieren.


Angefangen habe ich mit den TERRA-Romanen. TERRA ASTRA habe ich vor ein paar Jahren komplett durchgelesen und insgesamt recht positive Erinnerungen daran gehabt. TERRA ging nicht so gut los, die ersten Romane waren recht anstrengend. Aber nach 50 Stück wurde es dann besser und jetzt, in der zweiten Hälfte der 200er, macht es recht viel Spaß.
An die Kleinanzeigen habe ich mich erinnert und von Anfang an vorgehabt, Scans im Blog zu veröffentlichen. Mir war allerdings nicht klar, wieviel Zeitkolorit die TERRA-Hefte der 60er tatsächlich enthielten. Die als Add-On geplante Rubrik "TERRA SF inside" wird immer mehr zu einer historischen Darstellung des Beginns der SF in Deutschland und hat, soweit ich meiner Statistik trauen darf, auch einige begeisterte Leser. Ich selber bin ebenfalls fasziniert von den Informationen, die man hier aus den Heften herausziehen kann und werde dies auch im Neuen Jahr weiter vorantreiben.

Über meine Begeisterung für die alten TERRAs sind andere Sachen etwas kürzer gekommen. Ich habe diverse TV-Serien auf DVD geguckt und die legitimen Nachfolger von Steve McQueen und Clint Eastwood entdeckt. Es gibt ebenfalls faszinierende Fantasy- und Märchen-Serien, zu denen ich ebenfalls noch nichts hier im Blog gesagt habe. Das werde ich versuchen, im Neuen Jahr nachzuholen.

Während meiner Arbeit bin ich immer in Deutschland unterwegs, da sind die TERRA-Hefte geeigneter als Bücher, die mir eventuell nicht gefallen. In meinem Weihnachtsurlaub habe ich da einiges nachgeholt, die gesamte nächste Woche ist TERRA-frei. Dafür kommentiere ich diverse alte und neue SF-Romane, die ich schon immer lesen wollte. Etwa den gesamten in Deutschland erschienenen Liaden-Zyklus. Und ich werde, sofern Junior mir genug Zeit dazu lässt, meine beiden Favoriten für den DSFP vorstellen.

Und ab der 2. KW geht es dann mit TERRA weiter, das werde ich auf gar keinen Fall aufgeben. Zumindestens die erste Hälfte von 2014 wird voll im Zeichen von Günter M. Schelwokat stehen. Wobei ich auch via eBay angefangen habe, meine Sammlungen zu ergänzen. Es kommen also parallel zu den 200ern auch einige ältere TERRA-Romane dran. Und danach - das ist jedenfalls jetzt meine Planung - werde ich mir wohl meine UTOPIA-Sammlung vornehmen. Könnte interessant sein, die beiden Serien miteinander zu vergleichen. Und PR werde ich in gar keinem Fall aufgeben, die lese ich weiter und kommentiere sie hier im Blog. Allerdings eher sporadisch, ich lasse da immer einen Batzen auflaufen, bevor ich sie hintereinander weg lese.

2014 wird nett, wenn ich mir meine guten SF-Vorsätze hier ansehe. Mal sehen, wieviel ich davon halten kann. In jedem Fall wünsche ich meinen Lesern einen Guten Rutsch : Prost Neujahr !

Montag, 30. Dezember 2013

TERRA SF inside - Kleinanzeigen (IV)

Zum Jahresausklang noch ein paar Kleinanzeigen, diesmal aus Heft 258 vom 23.11.1962. Man beachte das Bad im Schrank unten rechts. In der zweiten Spalte, zweite Anzeige von oben wird für Push-Up-BHs geworben - und das 1962 ! Ich dachte immer, das wäre eine Erfindung der 90er gewesen. Ich bin eben etwas unbedarft, was weibliche Korrekturmaßnahmen angeht. Und Waffen ! Es kommen die ersten Waffen-Anzeigen. Als guter alter Western- und Krimi-Fan kommt einem da doch eine nostalgische Träne ins Auge ...


Kleinanzeigen
Kleinanzeigen II
Kleinanzeigen III

TERRA SF 263 - A. Bertram Chandler : Die Welt der Roboter


A. Bertram Chandler : Die Welt der Roboter (Rendezvous on a lost world)
Terra SF 263, 21.12.1962
Deutsche Erstausgabe
Originalausgabe 1961
Aus dem Amerikanischem von Heinz Zwack
Titelbild : Johnny Bruck


His was a dream few spaceman ever saw come true. In a second-hand, obsolete space ship, Kemp and his three comrades took off determined to set up a shuttle service between the planets at the rim of the galaxy.

But trouble - in the form of two lost colonies, one inhabited by giant mechanical insects and the other by the descendants of a murderous pirate - threatened. Kemps crew began to wonder: just how much will one man sacrifice to realize a dream?
Klappentext

Tja, was soll man groß dazu sagen ? Es ist ein netter Abenteuerroman aus dem Randwelt-Zyklus, farbenfroh und optimistisch. Erinnert sehr stark an den ersten Derek-Calver-Roman, der als TERRA 214 veröffentlicht wurde. Nichts besonderes, aber eine nette Lektüre für zwischendurch.

TERRA SF 261/262 - K.H. Scheer : Kodezeichen Großer Bär



Karl Herbert Scheer : Kodezeichen Großer Bär
ZBV 15
Terra SF 261/262, 14.12.1962
gekürzter Nachdruck des gleichnamigen Leihbuchs von 1962
Titelbild : Karl Stephan


Im solaren Raum sind so unliebsame Dinge geschehen, daß der Chef der GWA über Nacht zum Eingreifen genötigt wird. Trotz aller Bedenken muß etwas getan werden, um den ewigen Unruheherd "Venus" zu beseitigen.

Oberstleutnant Thor Konnat, aktiver GWA-Schatten und Kommandeur der GWA-Raumgarde, erhält bestimmte Anweisungen. Im dampfenden Urwald des Amazonas entsteht das seltsamste Trainingscamp der Abwehr. Alles geht gut, bis die Hiobsbotschaft kommt. Der wichtigste Mann der GWA ist verschwunden.

Eine Maschine erteilt Befehle. Konnat ist sich darüber klar, daß es diesmal nicht nur um seine Haut geht. Eine kosmische Macht von größter Rätselhaftigkeit hat erneut gegen die Erde gehandelt.

Die neuen Kreuzer der "Plasma-Flotte" rasen in den Raum. Verwegene Einsatzflüge führen zu nichts. Terra unterliegt zum ersten Male einer Schutzblockade aus dem Universum. Thor Konnat geht den Weg des Agenten: dunkel, geheimnisvoll, kompromißlos und ungeheuer gefährlich.

"Kodezeichen Großer Bär" wird für jeden Leser viel mehr werden als nur ein Begriff. Das Morgen zum glaubhaften, logisch fundierten Heute zu machen, ist eine Kunst, die Ihnen von K. H. Scheer mit "Kodezeichen Großer Bär" in meisterhafter Federführung geboten wird.
Klappentext des BALOWA-Leihbuchs

ZBV geht weiter, die Molekülverfomer der Venus werden wieder aktiv. Diesmal mit einem Overhead-Klon, der allerdings in diesem Roman bereits wieder abserviert wird. "Kodezeichen Großer Bär" ist einer der Romane, bei denen sich Scheer wieder auf die Anfänge der ZBV-Serie besann, die Geschichte ist ein klassischer ZBV-Agententhriller. Brachte die Rahmenhandlung zwar nicht wirklich weiter, hat aber wieder Spaß gemacht, zwischendurch einen ZBV-Roman zu lesen.

Sonntag, 29. Dezember 2013

TERRA SF inside - Pöbeleien

Wie früher auch schon zu auf den LKS zu lesen war, gab es nicht nur uneingeschränkte Zustimmung zu den Romanen der MOEWIG-Reihen. Kritik fand allerdings meistens in moderatem Ton statt. Daß damals auch gepöbelt wurde, kann man der LKS von Heft 257 vom 16.11.1962 entnehmen. Tja, auch schon damals hatten einige Leute unflätige Ausdrucksweisen drauf, erinnert mich zumindestens an den Perry-Rhodan-Bereich des SF-Netzwerks im Jahre 2013 ... Viel geändert hat sich offenbar in 50 Jahren nicht.

TERRA SF 260 - Gordon R. Dickson : Regierungspost für Dilbia


Gordon R. Dickson : Regierungspost für Dilbia (Spacial Delivery)
Terra SF 260, 07.12.1962
Deutsche Erstausgabe
Originalausgabe 1961
Aus dem Amerikanischem von C. Katschinski
Titelbild : Johnny Bruck


Heute haben Sie nun die REGIERUNGSPOST FÜR DILBIA vor sich, den zweiten Dickson-Roman, der natürlich ein völlig anders geartetes Thema behandelt als PLANET DER PHANTOME, und doch eines gemeinsam hat mit dem eben erwähnten Roman: den unterschwelligen Humor!
Schon SPACIAL DELIVERY, der Originaltitel ist übrigens eine Wortspielerei — eine für uns leider unübersetzbare Kombination aus den Adjektiven "special" und "spatial" (auf den Weltraum bezüglich), zu der noch der Doppelsinn des Wortes "delivery" (Lieferung oder Rettung) kommt. Und dann die eigenartigen Namen der Handlungsträger selbst ... zum Beispiel "Schüttelknie" oder "Fettgesicht"!
Vorwort von GMS

In the good old days they gave you a suit of armour and a mighty steed to rescue a maiden in distress. But John Tardy didn't know about this battle until he was in it. No suit of armor, no magnificent charger. He'd have been happy just to arrive on his own two feet, or any way other than as a package labeled "Spacial Delivery."
Klappentext des Kindle-eBooks [4,11 $]

Also unterschwellig fand ich den Humor ja nicht. Eher ziemlich deutlich mit einigen echten Brüllern dazwischen. Ist eben ein echter Dickson, dieser Roman. Wobei "echter Dickson" in diesem Fall auf seine komische Seite anspielt, die ernsthafteren Facetten seines Schaffens (etwa der Dorsai-Zyklus) sollten nicht vergessen werden. Aber ich persönlich mag seine humoristischen Sachen immer noch am liebsten. Insbesondere als Dicksons komische Romane kein Slapstick sind, aber ganz nah an dieser Grenze balancieren. Hier hat er beispielsweise, lange vor Lois McMaster Bujolds Miles Vorkosigan, mit Dilbia eine Welt geschaffen, in der der durchschnittliche Terraner den körperlich wesentlich stärkeren Eingeborenen deutlichst unterlegen ist und sie sich mit List und Geschicklichkeit behaupten müssen. Da er zu dieser Situation noch mehrere Ebenen schildert, was warum wieso und aus welchem Grund passiert, ist der Roman auch mehr als 50 Jahre nach seiner Entstehung immer noch ein Genuß.


TERRA SF 259 - Kurt Mahr : Projekt Ranger


Kurt Mahr : Projekt Ranger
Terra SF 259, 30.11.1962
Originalausgabe
Titelbild : Johnny Bruck


Der Autor des vorliegenden Bandes hatte sein Manuskript ursprünglich ZWEI MÄNNER, ZWEI FRAUEN UND EIN SCHIFF genannt. Da aber der Schriftleiter des Verlages meinte, ein solcher Titel passe bestenfalls zu einem Seefahrerroman mit dem Klabautermann oder einem lustigen Segelabenteuer, ist eben PROJEKT RANGER als neuer Titel gewählt worden.

PROJEKT RANGER ist ein kühnes Weltraumprojekt voller Überraschungen, und doch geht es im Grunde eben um "zwei Männer, zwei Frauen und ein Schiff"! Daß das Schiff ein Raumschiff ist und kein Segelschiff, versteht sich für Sie, liebe TERRA-Freunde, doch sicher von selbst!
Vorwort von GMS

Zwei Männer, zwei Frauen und ein Schiff - mehr ist auchwirklich nicht dran an diesem Roman. Leicht kitschig - nein, eigentlich ziemlich kitschig und klischeebeladen legt Kurt Mahr hier einen unendlich optimistischen Roman vor. Man merkt, daß dieser Mann an die Raumfahrt glaubt. Um so deprimierender für ihn dürfte die tatsächliche Entwicklung der Raumfahrt bis hin zu der faktischen Einstellung aller Raumfahrtaktivitäten der NASA heutzutage. Aber auch heute noch gibt es unheimlich optimistische SF-AutorInnen, die sozusagen auf Mahrs Spuren wandeln. Mehr dazu im Neuen Jahr.

Samstag, 28. Dezember 2013

TERRA SF inside - HEYNE-Werbung (8)

Auch bei HEYNE geht es weiter, es erscheint der Band 188 "Kinder des Lichts" von H.L. Lawrence :

TERRA SF 258 - John W. Campbell : Das Erbe der Vergangenheit


John W. Campbell : Das Erbe der Vergangenheit (Conquest of the Planet)
Terra SF 258, 23.11.1962
Deutsche Erstausgabe
Originalausgabe 1935
Aus dem Amerikanischem von Heinz Zwack
Titelbild : Karl Stephan


Nach einem Atomkrieg hat sich die Erde in die unterirdisch lebenden Plebs und die an der Oberfläche existierenden Pols aufgeteilt. Die Plebs revoltieren.

Ein klassisches Atomkriegs-Szenario, ähnlich TERRA 198 von Kurt Mahr. Allerdings dreißig Jahre früher, noch vor dem Zweiten Weltkrieg geschrieben. Mir ist nicht ganz klar, inwieweit dies eine Warnung an Nazi-Deutschland darstellen soll, als früher Anti-Atomkriegsroman ist "Conquest of the Planet" allerdings bemerkenswert. Jedoch ist die Geschichte nicht gut gealtert, exakt dieses Szenario wurde später, insbesondere in Deutschland von Mahr und Scheer, deutlich besser ausgearbeitet.

TERRA SF 257 - Helmut Grob : Intermezzo im Kosmos


Helmut Grob : Intermezzo im Kosmos
Terra SF 257, 16.11.1962
gekürzter Nachdruck des gleichnamigen Leihbuchs von 1961
Titelbild : Karl Stephan


Mit dramatischer Kraft schildert der Autor den Widerstand einiger weniger freiheitsliebender Männer gegen ein unheimliches Wesen aus dem Weltenraum, das alle Macht auf dem Planeten an sich gerissen hat.

Noch ahnt Okawa nicht die wahren Ziele des Fremden, der sich Tafu nennt und sich als "Herrn des Universums" verehren läßt. Aber Okawa hält ihn für einen Teufel und versucht sich seiner Macht zu entziehen. Er flieht in die Wälder und wird zur Seele des Widerstandes. Zusammen mit Gleichgesinnten kämpft er gegen die Soldaten des Tyrannen, der selbst unverwundbar und unbesiegbar scheint.

Für Tafu aber, den "Herrn des Universums", ist dieser Planet nur einer von vielen, die er gegeneinander hetzt. Aus der Verzweiflung und Furcht ihrer Bewohner schöpft er neue Lebensenergie für seine so fremdartige Existenz. Aber obwohl er ewig leben zu können glaubt, erfüllt sich endlich auch sein Schicksal. Er ist so sehr von seiner Ueberlegenheit überzeugt, daß er einen kleinen Fehler begeht. Und dieser Fehler, die Unterschätzung eines einzigen Mannes, wird ihm zum Verhängnis.

HELMUT GROB, der Autor dieses hervorragenden Romans, ist den Lesern einschlägiger SF-Literatur und den Freunden in den SF-Clubs schon lange kein Fremder mehr. Diese zum ersten Mal in Buchform von ihm erschienene Arbeit soll eine Anerkennung seines Schaffens sein. Wir hoffen noch mehr von ihm publizieren zu können.
Klappentext des BEWIN-Leihbuchs

Sehr moralisch, an der Grenze zur Moralinsäuerlichkeit. Helmut Grob versucht hier, die Unterlegenheit des christlichen Teufels gegenüber dem Reinen Guten darzustellen. Es gelingt ihm nur teilweise, die Lehren aus dem Faschismus, die Banalität des Bösen, sind in den 60ern noch nicht wirklich innerhalb der deutschen Gesellschaft angekommen. So bleibt "Intermezzo im Kosmos" ein relativ beliebiger Roman, der zu Recht vergessen ist.

Freitag, 27. Dezember 2013

TERRA SF inside - Perry Rhodan (10)

Auf der LKS von Heft 252 kommen einige Leserstimmen zu "Perry Rhodan" zu Wort. Und während normale SF-Clubs bereits Standard geworden sind, ist Günter M. Schelwokat offenbar ziemlich platt, als er von der Gründung des ersten Perry-Rhodan-Clubs hört :

TERRA SF 256 - Robert Moore Williams : Heimweh nach dem Mars


Robert Moore Williams : Heimweh nach dem Mars (To the End of Time)
Terra SF 256, 09.11.1962
Deutsche Erstausgabe
Originalausgaben 1947-1960
Aus dem Amerikanischen von Heinz Zwack
Titelbild : Johnny Bruck


Nach der offenbar überraschend positiven Aufnahme des Story-Bandes von A.E. van Vogt (Terra 237) innerhalb der TERRA-Reihe hier ein zweiter Band mit Kurzgeschichten, diesmal von Robert Moore Williams. Enthalten sind :
Heimweh nach dem Mars (Homeward bound, 1960)
Das Lied vom Ende aller Zeiten (To the end of time, 1950)
Die Prüfung (When the spoilers came,1952)
Die Stadt der Traeume (Where tall towers gleam, 1950)
Das Ungeziefer vom Planet III (Alarm-bells ringing, 1947)

Und während mir der früher erschienene Roman "Unter Gehirnkontrolle" so gar nicht gefiel (Link), sind diese Kurzgeschichten eine ganz andere Klasse. Wenn sie auch oftmals den typischen Burroughschen Science-Fantasy-Geist atmen, haben sie doch alle eine Science-Fiction-Grundlage und sind durch die Bank weg auch heute noch empfehlenswert. Gerade "Where tall towers gleam" hat einen derartigen Touch von Bradbury, das man sich wundert, warum diese Story nicht häufiger verlegt wurde. Auch "Das Lied vom Ende aller Zeiten" hat eine melancholische Stimmung, die den Leser berührt, ohne ihn sentimental werden zu lassen. Aber auch alle anderen Stories sind auch heute noch, teilweise 66 Jahre nach ihrer Veröffentlichung, empfehlenswert.

TERRA SF 255 - W. W. Shols : Aufstand im Cygnus


W. W. Shols : Aufstand im Cygnus
Terra SF 255, 02.11.1962
gekürzter Nachdruck des gleichnamigen Leihbuchs von 1961
Titelbild : Johnny Bruck


Hat die Pegasus die Chance, jemals nach Terra zurückzukehren? Diese Frage stellt sich Captain Mike McNamara, als er mit seinem Raumschiff im Sternbild des "Cygnus" havariert.

Mit einem Beiboot gelingt es der Besatzung den Planeten Deneb V zu erreichen, auf dem sie 150 Siedler von dem ebenfalls verunglückten Auswandererschiff BELLA DONNA vorfinden, die nach den "Plejaden" gestartet waren. Jedoch sind die Siedler in zwei Lager geteilt, wovon der größere unter Leitung von Bürgermeister Faber eine nicht gerade freundliche Haltung bei der Landung der PEGASUS-LEUTE einnimmt. - Die Denebianer selbst, hochintelligente Wesen mit einem besonders stark entwickelten Gehirn, die "Kaninchen" genannt werden, sind durch die Siedler stark dezimiert worden.

Haben Siedler und Raumschiffer Gelegenheit mit der etwa 380 Lichtjahre entfernten Erde jemals in Kontakt zu kommen? Mußte Dr. Bertram, der einzige Arzt der Siedler, nur deshalb sterben, weil er Versuche mit den Denebianern angestellt hatte? Wie kommt es, daß die vegetarische Nahrung von Deneb V für die Blutgruppe Null vollkommen ungeeignet ist, und dadurch eine fortschreitende Degeneration der Inhaber dieser Grupppe eintritt?

Es scheint so, daß Dr. Volker Stahlberg, Bordarzt der PEGASUS, den Schlüssel hierzu in der Hand hält.

Beim Aufeinanderprallen der feindlichen Lager, in das auch die Denebianer eingreifen, wird die Frage beantwortet.
Klappentext des BEWIN-Leihbuchs

Eigentlich einen nette SF-Geschichte, die den geneigten Leser des diesjährigen Jahrtausends allerdings an zwei Stellen stutzen lässt. Zunächst einmal werden die nicht überlebensfähigen Menschen mit Blutgruppe Null geheilt, indem ihr Blut gegen eine andere Blutgruppe ausgetauscht wird. Einfach so im Dschungel, unter primitivsten Bedingungen. Also ich weiss ja nicht, ob man damals die Leser von dieser Pararealität überzeugen konnte, heutzutage dürfte dies sogar jüngeren SF-Lesern absurd vorkommen. [Insbesondere CSI-Gucker dürften sich bei dieser Vorstellung hinterm Sofa kringeln vor Lachen.]

Die andere Stelle, an der ich stutzte, ist imho deutlichst gravierender : Da trifft man auf ein kaninchenähnliches Alien und das erste was man macht, ist eines davon zur Vivisektion abzuballern. Shoot first, think and apologize later. Das ist heute ein absolutes No-Go, aber auch zehn Jahre nach Erscheinen des Romans, Anfang der 70er, war man über diese Denke bereits hinaus. Von daher ist "Aufstand im Cygnus" immer noch nett zu lesen, hat sich aber konzeptionell als komplett überholt erwiesen. Nur noch was für Klassik-Fans wie mich.

Donnerstag, 26. Dezember 2013

TERRA SF inside - Corporate Identitiy MOEWIG

Auf der Rückseite von Heft 248 vom 21.09.1962 ist eine MOEWIG-Werbung, in der auf das gemeinsame Erscheinungsbild der MOEWIG-Hefte hingewiesen wird. Heutzutage nennt man so etwas "Corporate Identity" und bezahlt Unternehmen dafür, eine derartige Gemeinsamkeit zu entwickeln. Früher machte man das offenbar einfach. Aber damals hat man die Leute, die so etwas konnten, auch eingestellt, während man heutzutage lieber am Gehalt spart und (scheinbar) kostengünstige Anfänger bevorzugt. Jaja, die Zeiten haben sich geändert ...

TERRA SF 253/254 - James Blish : Der Psi-Mann



James Blish : Der Psi-Mann (Jack of the Eagles)
Terra SF 253/254, 26.10.1962
Nachdruck des Leihbuchs "Terras letzte Chance" von 1962
Originalausgabe 1952
Aus dem Amerikanischem von Heinz Bingenheimer
Titelbild : Karl Stephan


Danny Caiden verfügt über seltsame, fremde Kräfte. Er sieht und hört Ereignisse, bevor sie stattfinden. Seine hellseherische Begabung hilft seinen Bekannten bei der Suche nach verlorenen Dingen. Er dachte niemals weiter über diese Fähigkeiten nach, bis sie eines Tages dazu beitrugen, daß er seine Existenz verlor. Erst da begann er seine Kräfte zu erforschen und zu trainieren.

Nach kurzer Zeit hatte er sich zu einem perfekten Telepathen entwickelt, der mühelos die zusätzlichen Fähigkeiten der Telekinese und der Teleportation besaß. Caiden verfügte über alle Talente, die ihn in der Praxis fast unüberwindlich werden ließen, aber dann traten Ereignisse ein, die ihn zum "Outlaw" machten und sowohl das FBI als auch ein Geheimsyndikat und eine Gruppe Psi-Leute, deren Fähigkeiten fast an die seinen heranreichten, auf ihn Jagd machten. Er wurde in eine fremde Welt versetzt und kämpfte dort nicht nur um sein eigenes Leben, sondern auch um die Zukunft der Erde. In einem gnadenlosen Kampf zwischen Tod und Erfolg entschied sich Dannys Schicksal und das der Erde.

Dieser Roman gehört zu dem Besten, was Science-Fiction ihren Liebhabern bieten kann. Blish hat hier einen Roman geschrieben, der in seiner Spannung, seinem Thema und seiner ausgezeichneten Sprache fast einmalig dasteht. Ein weiterer Höhepunkt des utopischen Programms in unserem Verlag.
Klappentext des WIDUKIND-Leihbuchs

Laut dem Vorwort hatten sich viele Leser über den deutschen Leihbuch-Titel des Romans beschwert, deshalb wurde er in der TERRA-Ausgabe umbenannt. Inhaltlich ist "Jack of the Eagles" ganz nett, aber nicht weiter bedeutend. Interessanter hingegen sind einige Details des Romans, die zum damaligen Zeitpunkt vielleicht nicht so aufgefallen sind, jedoch ein bezeichnendes Licht auf das damalige Amerika werfen.

Die Urfassung des Romans erschien im Dezember 1949 als "Let the Finder Beware" in THRILLING WONDER STORIES. Überarbeitet und erweitert kam dann 1952 in den Staaten "Jack of the Eagles" und 1958 "ESPer" - gleiche Geschichte, anderer Titel - heraus. Es ist also schon eine Nachkriegsstory, die hier erzählt wird. Sie liest sich allerdings so, als wären die US of A in eine fast schon faschistisch zu nennende Gesellschaftsform abgerutscht, ich hatte das Gefühl, sie wäre 15-20 Jahre älter. Das FBI kann mal eben so einen US-Bürger gegen seinen Willen und ohne richterliche Anordnung zum Hausarrest verdonnern, Bürgerrechte existieren in dieser Story nicht. Der Tod von Menschen wird ebenso wie die Manipulation seines Nachbarn zum Erreichen eines hehren Zieles billigend in Kauf genommen, Kollateralschäden sozusagen. Frauen dürfen Männer anhimmeln, mehr nicht. Kurz gesagt : Selten so einen Mist gelesen. Auch Raymond Chandler und Dashiell Hammett, die in ihren Krimis die Zeit der 30er und 40er schilderten, haben derartige Einschränkungen der Bürgerrechte, wie James Blish sie hier als völlig normal und akzeptiert ansieht, nicht dargestellt.

Als Fazit kann man sagen, daß diese Geschichte heutzutage nicht mehr lesbar ist. Im Gegensatz zu anderen, qualitativ deutlich hochwertigeren Geschichten, erfuhr dieser Quark allerdings bis in die 80er hinein immer wieder Neuauflagen. Schon interessant - und ärgerlich.

TERRA SF 252 - H. Kenneth Bulmer : Die Wassermenschen von Nablus


Henry Kenneth Bulmer : Die Wassermenschen von Nablus (Beyond the Silver Sky)
Terra SF 252, 19.10.1962
Deutsche Erstausgabe
Originalausgabe 1961
Aus dem Englischem von Horst Mayer
Titelbild : Johnny Bruck


In einer unendlich fernen Zukunft... Äonen nach einer gewaltigen Katastrophe, die das Antlitz der Erde so verändert hat, daß niemand sie Wiedererkennen würde...

Die Menschheit hat sich in das Element zurückgezogen, dem sie entstammt: ins Wasser. Gewaltige unterseeische Reiche sind gekommen und gegangen, und im Laufe unzähliger Epochen hat man sich an das nasse Element angepaßt. Der Mensch hat sich zum Herrscher der Aquasphäre aufgeschwungen - er reitet auf zahmen Tigerhaien und hütet mächtige Fischherden. Doch irgendwann hat auch dieses Idyll ein Ende. Das kriegerische Volk der Zammu bedroht das Erbe der Menschheit, mutierte Kinder, mehr Fisch als Mensch, bringen die Vorstellung ins Wanken, man sei das Maß aller Dinge.

In dieser Situation wagen der Forscher Lansing, der Hai-Reiter Keston und ein paar andere Entschlossene das äußerste: Mit Hilfe eines neukonstruierten Gasschiffes wollen sie den »Himmel durchbrechen« und an dem mythenreichen Ort, der dahinterliegt und den noch kein Mensch gesehen hat, nach einer Möglichkeit suchen, die Zivilisation vor dem Untergang zu bewahren ... Was wird sie hinter den silbernen Himmeln erwarten?
Klappentext von GMS

Ein Entdeckerroman, kriegerische Konflikte bilden hier nicht den Haupt- noch irgendwelche relevanten Nebenbestandteile des Romans. Bulmer gelingt es hervorragend, die Gesellschaft aquatischer Menschen, deren Lebensraum sich mehr und mehr verkleinert, darzustellen. Weniger explizit als mehr durch das Stimmungsbild, das den gesamten Roman durchzieht. Sehr schön auch die Unterschiede zu landgeborenen Menschen, die im Verlauf des Romans gezeigt werden, etwa wenn die Aquatiker versuchen, ihre dreidimensionale Fortbewegungsart auch auf dem Land beizubehalten und damit im wahrsten Sinne des Wortes auf die Schnauze fallen. Oder wenn sie ganz erschüttert feststellen, daß die von ihnen entdeckten Ruinen durch sich nur in zwei Dimensionen bewegende Wesen erbaut worden sein müssen, da die äußeren Zugänge der oberen Stockwerke fehlen. Wie gesagt, gut durchdacht und ebenso gut gealtert. Allerdings endet die Geschichte recht abrupt, irgendwie fehlt da noch eine Fortsetzung.

Mittwoch, 25. Dezember 2013

TERRA SF inside - Perry Rhodan (09a)

Die ersten Hefte der Erstauflage von "Perry Rhodan" habe ich nicht, ich bin Blauband-Sammler. Naja, weitestgehend. Ab Heft 1000 habe ich die Romane auch als EA, die ersten 100 in der 4. Auflage. Aber egal, mir fehlen auf jeden Fall die Hefte mit den Gucky-Witzen. Freundlicherweise hat sich ein Mitforist aus dem NGF, dandelion, die Mühe gemacht und mir die Witze gescannt. Sind sind sehr ... 60er, finde ich. Und ich frage mich, ob sich der Verfasser von Witz No. 4, heutzutage doch eher ein ernsthafter SF-Fandomler, sich an diese "Jugendsünde" erinnert. Falls ja, veröffentliche ich auch gern Deinen Kommentar dazu, Ecki. :-)





TERRA SF inside - Umfrage zu Heft 250

Auch bei Heft 250 wurden die Leser befragt, die Kommunikation zwischen Redaktion und Fandom war ein echter Dialog. Auch was in Heft 250 abgedruckt werden sollte, wurde von den Lesern entschieden. Die Redaktion gab drei Romane vor, die Leser wählten aus. Unten sind zwei LKS, die eine kurz nach dem Wahlaufruf aus Heft 239, die andere aus Heft 244 präsentiert das Ergebnis :