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Montag, 9. April 2012

Martin Kay : Tot oder lebendig (Lex Galactica I)



Martin Kay : Tot oder lebendig
Ley Galactica, Band 1
Romantruhe 2008
Hardcover, 240 Seiten, € 13,95


Wir schreiben das Jahr 2310. Unter dem wachsenden Druck von Kriminalität und Terrorismus sieht sich die Zentralregierung des Kolonialsystems der Menschheit gezwungen, die Kopfgeldjagd zu legalisieren. Ausgestattet mit Rechten und Pflichten von Polizisten verbreitet sich eine neue Spezies über den besiedelten Teil der Galaxis: Die Jäger!
Damien Cavelorn ist einer von ihnen. Manche halten ihn für den Besten. Er selbst sieht in seinem Beruf nur eine Möglichkeit zu überleben. Ein Überleben, das jeden Tag schwieriger wird. Die Konkurrenz in seinem Geschäft ist groß und kämpft selten mit fairen Mitteln.
zitiert nach Martin Kays Blog

Soweit das Setting der Serie "Lex Galactica". Im ersten Band sucht Damien Cavelorn auf dem Planeten Thorson nach einem interplanetaren Terroristen. In einer Geisterstadt entdeckt er unter einem Tafelberg den Zugang zu einer geheimen Basis einer Gruppe von Umstürzlern, die einen Anschlag auf die zivilisierten Welten vorbereiten.

Äähh ... Geisterstadt ? Tafelberg ? Ich dachte, ich lese nicht richtig, als Martin Kay seinen ersten Roman vorlegte. Ungelogen habe ich mehrfach nachgeguckt, ob auf dem Cover wirklich "Martin Kay" und nicht etwa "G. F. Unger" draufsteht. Denn gelesen habe ich einen Western, dessen Helden mit Strahlenpistolen statt 45ern durch die Gegend ballern. Clint Eastwood in der Rolle des Damien Cavelorn habe ich dabei deutlich vor mir gesehen, so bildhaft westernartig hat Martin Kay die Geschehnisse beschrieben. Und da er dieses Szenario, diese Analogie zum Wilden Westen auch präzise motiviert, hat mir als Western-Fan dieser Roman auch ausnehmend gut gefallen. Spannend erzählt, empfehlenswert insbesondere für Fans der Geschichten von Robert Ervin Howard. Denn Martin Kay hat seine drei Lex Galactica-Romane ähnlich hart und kompromißlos und mit nicht-netten Protagonisten geschrieben wie REH. Dies wird besonders deutlich beim Übergang zu Margarete Schwekendiek, aber davon später.

Fazit : Ein lesenswerter SF-Action-Roman in herausragender Hardcover-Ausstattung.

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