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Dienstag, 11. Februar 2014

TERRA SF 277 - Isaac Asimov : Gift vom Mars



Paul French (=Isaac Asimov) : Gift vom Mars (David Starr - Space Ranger)
Lucky Starr 01
Terra SF 277, 22.03.1963
Deutsche Erstausgabe
Originalausgabe Januar 1952
Aus dem Amerikanischem von Heinz Zwack
Titelbild : Johnny Bruck


Statt eines Klappentextes die LKS dieses TERRA-Hefts :


Über Asimov muß man nichts sagen, da reicht ein Verweis auf den Eintrag in der SF-Encyclopedia von John Clute. Die Lucky-Starr-Romane sind Jugendbücher, die bei den damaligen Lesern der TERRA-Hefte außerordentlich gut ankamen. Kein Wunder, denn wie beschrieb ein Kritiker, Groff Conklin in Galaxy, beim Erscheinen die Stories so treffend : "no romance, parlous little science, but endless imagination, exciting ideas and events".

Während Asimov ansonsten seine Handlungsorte entweder auf der Erde oder fiktiven Planeten ansiedelte, spielen die Lucky-Starr-Geschichten auf den Planeten des Sonnensystems. Asimov bemühte sich, die Planeten wissenschaftlich korrekt zu beschreiben, so gut wie es zu Beginn der 50er möglich war. Der Erfolg der Lucky-Starr-Serie ist aber über Jahrzehnte hinweg ungetrübt, jede neue Generation Jugendlicher entdeckte diese Serie neu. Und als neue, fundiertere Informationen über die einzelnen Planeten unseres Sonnensystems vorhanden waren, sah Asimov sich genötigt, den einzelnen Geschichten ein Vorwort bezüglich wissenschaftlicher Unkorrektheiten und dem Erkenntnisstand 1951 voranzustellen.

Der erste Roman der Lucky-Starr-Geschichten ist auch etwas Besonderes. Hier wird Lucky Starr als "Lone Ranger des Weltalls", als maskierter Rächer, dargestellt, im Gegensatz zu den späteren Geschichten, in denen er als Spezialagent des Wissenschaftsrates auftritt. Dazu wird der Mars in ein Abbild des Wilden Westens verwandelt, bis hin zu der Exzentrizität der Farmboys. Ich habe die Geschichte, inklusive solcher Absurditäten, wieder einmal genossen, als Jugendbücher sind sie auch heute noch lesbar und den moderneren Harry-Potter-Kinderbüchern weit überlegen.

John H. Jenkins : They’re Always After Me
Wikipedia-Eintrag

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